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Um 5 Uhr Morgens sind wir aufgestanden und sofort, nachdem wir die Betten gemacht hatten, losgefahren. Durch Kapstadt durch und auf die N1 Richtung Nordosten. An Paarl vorbei, bei Worcester dann runter von der Autobahn und ab auf die R60 Richtung Garden Route. Das tolle ist, dass immer einer von uns, entweder Florian oder ich, vorne sitzen darf. Natuerlich haben wir unsere Kindersitze dabei. Florian, der grosse Beifahrer |
Nach einer kurzen Kaffepause sind wir dann an Robertson vorbei nach Montagu, unserem Tagesziel gefahren. Montagu, 1851 gegruendet, gilt als Tor zur Kleinen Karoo. Bis Ende vor 100 Jahren war der einzige Zugang die beruechtigte Cogman’s Kloof, eine sehr enge und nur fuer leichte Wagen geeignete Schlucht; man muss dort den Fluss achtmal ueberqueren. Montagu ist ein sehr schoenses Staedchen an dessen Hauptstrasse, die Long Street, wunderschoen restaurierte Cottages stehen. Hier haben wir eine schnukelige Teestube gefunden; ausserdem konnte man im Garten Aprikosen frisch von den Baeumen fluecken.
Nach der Mittagspause sind wir dann losgewandert, denn wir wollten den sogennaten ‚Love-Trail’ gehen; ein Weg der durch ein Flussbett und an verschiedenen Wasserbecken vorbei zu den Mineralquellen fuehrt. Die heissen Quellen sind sehr bekannt und sollen gesund sein, besonders fuer Erwachsene. Leider mussten wir mittendrin abbrechen, da der Fluss zuviel Wasser hatte und wir ansonsten Knietief ins Wasser haetten steigen muessen; schade. Also umgekehrt und zurueck zum Wagen. Hier ging es dann nicht mehr weiter |
Wir sind dann an die Quellen, das Ziel der Wanderung gefahren, da war aber soviel Betrieb mit Bussen und Topuristen, dass wir lieber zum Campingplatz gefahren sind und unser Nachtlager aufgeschlagen haben. Muede sind wir dann nach dem Abendessen und noch viel Ball spielen ins Bett gegangen. |